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Der Anthrenus scrophulariae wird gerne mit dem Marienkäfer verwechselt, wenn er sich im Sommer an Blütenpollen und Nektar gütlich tut. Der Teppichkäfer ist rotbraun, schwarz und weiß gefleckt. Er wird nur 4 mm groß.

Die Weibchen fliegen zur Eiablage in Wohnungen oder Lagerräume, wo dann ungefähr 20 Eier an verschiedene Materialien gelegt werden. Die Larven schlüpfen schon nach wenigen Tagen. Sie tragen mit Gift versehene "Pfeilhaare "am Körper. Weil sie sehr lichtscheu sind, halten sie sich oft abseits von ihren Fraßstellen in Fugen und Spalten versteckt. Die Entwicklung zum Käfer dauert ein knappes Jahr.

Die Larven des Teppichkäfers bevorzugen als Nahrung trockene tierische Produkte wie Wollstoffe und Pelze. Gerne werden auch Insektensammlungen oder ausgestopfte Tiere angefressen. Bei wertvollen Sammlungen kann großer Schaden entstehen.

Vorbeugende Maßnahmen und Kontrolle

  • Larven, die an der Wand sind, sollten abgesaugt oder abgewischt werden.
  • Befallene Textilien ausbürsten, klopfen, waschen, reinigen oder bügeln.
  • Starke Wärme- und Kälteeinwirkung kann diese Schädlinge vernichten.
  • Käfer, die innen am Fenster sitzen, einfach nach draußen befördern.
  • Baygon Ungezieferspray oder Ungezieferköderdose, Mottenpapier oder Mottenkissen.

Grundsätzlich gilt:

  • Wohnung häufig lüften und auch an unzugänglichen Stellen regelmäßig gründlich staubsaugen.