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Die Nemapogon cloacellus fliegt am liebsten im Frühjahr und Vorsommer. Der Falter wird 7,5 mm lang und hat eine Flügelspannweite von 10 bis 14 mm. Die Korkmotte legt ihre Eier außer auf Korken auch noch an feuchten Weinfässern in dunklen und feuchten Kellern ab. Die Raupen dieser Motte werden auch Korkwurm genannt.

Korkmotten und Korkwürmer sind in Weinkellern höchst unerwünscht. Die Raupen zerstören die Flaschenkorken der abgefüllten Weine. Der Wein läuft entweder aus oder bekommt einen muffigen Geschmack. Der Geschmack wird durch Schimmelpilze, Bakterien und Milben verursacht, die sich auf den von Kot durchsetzten "Korkkrümelgespinsten" ansiedeln und so den Wein verderben.

Vorbeugende Maßnahmen und Kontrolle

  • Lavendel, Zedernholz und ätherische Öle helfen nur bedingt. Zwar können sie einen Teil der Motten abhalten, gegen die gefräßigen Larven sind sie aber wirkungslos.
  • Kleidung, Teppiche und Polstermöbel regelmäßig gründlich absaugen, bürsten oder ausklopfen.
  • Kleiderschränke bei Befall regelmäßig, zur Vorbeugung mindestens zweimal im Jahr gründlich saugen (Fugendüse, besonders Bohrlöcher, Fugen und Ritzen).
  • Wärme und Kälteeinwirkung töten Motten und Larven ab. Befallene Kleidung entweder einfrieren (mindestens eine Woche) oder heiß waschen bzw. bügeln.
  • Baygon Insektenspray, Insektenstrip, Mottenpapier oder Mottenkissen.

Grundsätzlich gilt:

  • Gereinigte bzw. gewaschene und gut gelüftete Kleidung ist für Motten nicht besonders attraktiv.