Mücken können je nach Art 4 - 6 mm lang werden. Nur die Weibchen stechen und nehmen mit ihrem Stechrüssel Blut auf, welches ihnen zur Fortpflanzung dient. Die Männchen stechen nicht.
Die Mückenlarven entwickeln sich in meist stehenden (schmutzigen), unbewegten und flachen Gewässern. Feuchtigkeit und Hitze fördern einen schnellen Entwicklungszyklus der Larven.
Aktiv sind die Mücken überwiegend in der Zeit zwischen der Abenddämmerung und dem Morgengrauen - an feuchtwarmen Tagen schon nachmittags. Tagsüber halten sie sich meistens an schattigen, feuchten Orten z.B. Hecken und Gehölzstreifen oder auch im Haus versteckt.
Mücken sind verantwortlich für die Übertragung der weltweit häufigsten und bekanntesten Infektionskrankheiten.
Mückenarten wie zum Beispiel Culex, Aedes und Anopheles sind Überträger von gefährlichen Krankheiten wie Gelbfieber oder Dengue-Fieber (Aedes), Malaria, Virus-Enzephalitiden, Filariosen (Anopheles), Hirnhautentzündung und Fadenwürmer-Erkrankungen (Culex).