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Fliegen ernähren sich von unterschiedlichen organischen Substanzen einschließlich Kot, Süßem und anderen Nahrungstoffen.

Fliegen können eine Länge von 7 - 14 mm erreichen und vermehren sich in trockenen Regionen, begünstigt durch warme Temperaturen.

Fliegen legen bis zu 2000 Eier, vorwiegend in Mist, Fäkalien, Komposthaufen und Müllplätzen (Fliegenart: Musca domestica), aber auch auf eiweißreichen Substanzen wie z.B. Fleisch (Fliegenart: Calliphora vicina). Aus den Eiern entwickeln sich weiße Maden, die bis zu 12 mm lang werden können.

Der abwechselnde Aufenthalt auf Aas, Kot und Lebensmitteln ist nicht nur unappetitlich, sondern macht die Fliege auch zum Überträger gesundheitsschädlicher Keime und zu einer Quelle für bedenkliche Verschmutzung von Nahrungsmitteln.

Dadurch können Erreger übertragen werden, die zu Infektionskrankheiten wie Cholera, Ruhr, Typhus, Salmonellen, Hepatitis und Kinderlähmung führen können.

Fliegen, die nicht stechen, sind

  • die große oder gemeine Stubenfliege (Musca domestica)
  • die Fleischfliege (Calliphora vicina)
  • die Obst-/Fruchtfliege (Drosophila melanogaster)

Stechende Fliegen sind

  • Tsetsefliege, Überträger der Schlafkrankheit (Trypanosomiasis)
  • Wadenstecher (Stomoxys calcitrans)
  • Bremse (Tabanidae)

Vorbeugende Maßnahmen und Kontrolle

  • Ansammlung von Müll und faulenden Substanzen vermeiden
  • Essen oder Nahrungsmittel nicht offen stehen lassen
  • Küchen und Kochgelegenheiten sauber halten
  • Gebrauch von Insektiziden (Fliegenfänger, Insektenstrip, Insektenspray)
  • Vor stechenden Fliegen (z. B. Bremsen) bieten Insektenabwehrmittel (sogenannte Repellents) einen sinnvollen Schutz