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Insekten in der Vorratskammer und in Lebensmitteln - was tun?     

Die Situation hat bestimmt jeder schon einmal erlebt: man öffnet den Vorratsschrank und aus der Mehl- oder Griestüte krabbeln kleine braune Mehlkäfer und vielleicht auch Larven.

Grundsätzlich empfehlen wir, in Vorratskammern und dort, wo Lebensmittel lagern, keine Insekten- oder Ungeziefersprays einzusetzen. Denn die enthaltenen Wirkstoffe könnten unter Umständen in die Lebensmittel übergehen.

Der Tip: Entweder das befallene Mehl fein aussieben oder besser noch in einer Kunststoffolie verpackt in den Abfall geben. Die restlichen Vorratsschädlinge bzw. ihre Eier können dann mit Seifenlauge aus der vollständig ausgeräumten Speisekammer entfernt werden.

In der Küche oder in der Vorratskammer kann zum Beispiel der Fliegenfänger mit 100 Prozent natürlichem Lockstoff fliegende Insekten völlig unbedenklich fernhalten. Gegen kriechende Plagegeister (Ameisen, Schaben, Silberfischchen, Käfer u.a.) empfiehlt es sich, Köderdosen aufzustellen.

Sind Fliegen eigentlich nur lästig oder gehen von ihnen auch Gefahren aus? Und wie kann man sich vor ihnen schützen?     

Fliegen sind in unseren Breiten zweifellos die häufigsten "Plagegeister" unter den Haushaltsinsekten. Die bekannteste ist die große Stubenfliege. Überall dort, wo sich Lebensmittelreste oder andere organische Substanzen befinden, legt sie ihre Eier ab. Das können im Leben einer Fliege bis zu 2000 sein. Fliegen sind nicht nur lästig, sondern sie können auch gefährliche Infektionskrankheiten wie etwa Typhus, Salmonellosen, Hepatitis, Cholera, ja selbst Kinderlähmung, Maul- und Klauenseuche oder Ruhr übertragen. Fliegen stehen aufgrund neuer Forschungsergebnisse in Verdacht, das Bakterium Helicobacter pylori zu verbreiten. Helicobacter pylori kann Magenschleimhautentzündungen, Magengeschwüre und sogar Magenkrebs verursachen.

Um Fliegen aus dem Wohnbereich zu verbannen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten: so bietet sich die vielfach bewährte Fliegenklatsche an, das Fliegengitter oder der Fliegenfänger an. Das Insektenspray beispielsweise, als zusätzliche Alternative, wirkt unmittelbar nach dem Versprühen; der Insektenstrip verdunstet bis zu vier Monate lang einen Insekten vertreibenden Wirkstoff.

Können Schaben durch eine einmalige Anwendung von Insektenmitteln dauerhaft bekämpft werden?     

Hausschaben sind für den Menschen sehr unliebsame "Gäste". Sie halten sich vorwiegend da auf, wo es feucht und warm ist, zum Beispiel in Küchen. Nachts werden sie aktiv und gehen dann auf Nahrungssuche. Dabei verschleppen sie Krankheitskeime, Fäulniserreger und Pilzsporen. Schaben bilden nach Hausstaubmilben die bekannteste Ursache für Allergien gegen Athropoden (Gliederfüßler). Untersuchungen aus USA besagen, daß bis zu 30% der US-Bevölkerung allergisch gegenüber Schaben reagieren.  

Gegen Küchenschaben oder Kakerlaken, die vereinzelt auftreten, sollten Köderfallen (Köderdosen) eingesetzt werden. Bei gehäuftem Auftreten sollte man ebenfalls im Handel erhältliche Sprays verwenden (z.B. Baygon Ungezieferspray). Es wirkt schnell und zuverlässig gegen die erwachsenen Tiere. Da abgelegte Eier der Schabe nicht bekämpft werden können, sollte die Maßnahme nach einigen Tagen wiederholt werden. Treten die Schaben nur in lokal begrenztem Umfang auf, kann es ausreichen, an diesen Stellen einen sogenannten Sprühbelag zu erzeugen. Kommt die schlüpfende zweite Schabengeneration mit dem Sprühbelag in Berührung, wird diese gezielt ausgeschaltet. Ist der Befall mit Schaben stärker, raten wir, einen Schädlingsbekämpfer hinzuzuziehen.

Was kann ich gegen Ameisen auf Fensterbänken tun?     

Ameisen sind in Wald nützliche Vertilger von Schädlingen. Im und am Haus werden diese emsigen Tiere schnell zu einer Plage. Gegen Ameisen und die sogenannten "Ameisenstraßen" gibt es bewährte Hausmittel und andere Präparate. Als Hausmittel bietet sich an, Ameisennester ausfindig machen und die Zugänge der Ameisen ins Haus wie z. B. Ritzen und Mauerlöcher mit Kitt oder ähnlichem abzudichten, oder das Nest mit kochendem Wasser übergießen. Manchmal hilft es auch, nur das Ziel der Ameisenstraße zu beseitigen. Wirksame Hilfe bieten darüber hinaus das Ungezieferspray, Köderdosen, die auf die Ameisenstraße bzw. direkt an das Nest gestellt werden, sowie das Ameisenmittel zum Streuen und Giessen (für Balkon und Terasse).  

Welches Mittel hilft am besten gegen Kleidermotten?     

Eine Frage, die sich fast jeder Verbraucher stellt. Spätestens dann, wenn der Kleiderschrank von den lästigen Insekten befallen ist, ist guter Rat teuer.

Neben chemischen Anti-Motten-Mitteln, gibt es auch sogenannte "Hausmittel", zum Beispiel Säckchen mit Lavendelblüten oder Zedernholzstückchen, die zwischen die Wäsche gelegt werden.

Im Labor wurde untersucht, wie wirksam solche "Hausmittel" im Vergleich zu synthetischen Wirkstoffen in Mottenpapier und Mottenkissen sind. Um die Abwehrwirkung zu messen, wurden den Kleidermotten unterschiedliche Kammern angeboten. Eine Kammer enthielt einen Wollstoff plus Abwehrmittel (z.B. Lavendelblüten), eine andere lediglich den Wollstoff.

Die Versuche zeigten, daß sich die Motten durch die Zedernholzklötzchen nicht abschrecken ließen. Den Duft von Lavendelblüten mieden 45 Prozent der Versuchstiere. 55 Prozent aber konnten ungehindert ihre Eier ablegen. Die stärkste abschreckende Wirkung hatten Mottenpapier und Mottenkissen mit einem synthetischen Wirkstoff: 68 Prozent der Motten hielten sich von diesen Mitteln fern. Hinzu kommt eine 100 prozentig abtötende Wirkung dieser Mittel, so daß die übrigen 32 Prozent der Motten, die sich nicht abschrecken ließen, durch den Wirkstoff kontrolliert wurden. Aus den wenigen Eiern, die dennoch abgelegt wurden, schlüpften zwar Larven, die eigentlichen Textilschädlinge, doch starben diese unmittelbar ab.

Das bewährte Baygon Mottenpapier enthält seit Anfang 1996 den neuen Wirkstoff Transfluthrin. Eine komplette Neuentwicklung ist das Mottenkissen, ebenfalls mit dem Wirkstoff Transfluthrin. Es schützt zuverlässig und geruchlos eine Saison lang vor Motten, Pelz- und Teppichkäfern und deren Larven.

Können Insekten krank machen oder Krankheiten übertragen?     

Insekten und andere Gliedertiere beeinträchtigen die menschliche Hygiene erheblich. So können zum Beispiel Pilzsporen, Fäulnisbakterien und Krankheitserreger (Typhus, Salmonellen, Tuberkulose, Wurmerkrankungen) von vielen in Mitteleuropa vorkommenden Insektenarten übertragen werden. Es ist nachgewiesen, daß einige Insekten auch Allergien beim Menschen auslösen. Das kann direkt durch Stiche und Bisse (zum Beispiel durch Flöhe, Zecken), aber auch indirekt durch das Verschleppen von Keimen (zum Beispiel durch Fliegen, Schaben) erfolgen. Insekten sind daher nicht nur lästig, sondern sollten hinsichtlich ihrer Gefahr für die menschliche Gesundheit und die Lebensqualität nicht unterschätzt werden. Auch bei der Verbreitung von Seuchen spielen sie für Mensch und Tier eine zentrale Rolle.

Welche Materialschäden können Insekten anrichten?     

Die Ernährungsgewohnheiten der Insekten sind verblüffend. Zwar machen sie sich gerne über unsere Lebensmittelvorräte her, doch sind sie in der Lage, praktisch alle organischen Stoffe zu verwerten. Mottenlarven und Pelzkäfer etwa verzehren Textilien, Pelze und Teppiche. Silberfischchen und Schaben dagegen sind praktisch Allesfresser. Vor ihnen sind nicht einmal Tapeten, Kleister oder Ledertaschen sicher. Antiquitätenliebhaber wiederum fürchten den Klopfkäfer, der wertvolle Möbel durch den Fraß seiner Larven in kurzer Zeit ruiniert. Besonders gefährlich ist die Ernährungsweise des Holzbohrkäfers, dessen Larven mit ihrem Fraß zum Beispiel Dachstühle stark schädigen können.

Es gibt auch Mittel gegen Insekten, die sogenannte Pyrethroide enthalten. Wie wirken diese Stoffe?     

Einige Insektenmittel enthalten als Wirkstoff Substanzen, die zu den Pyrethroiden gezählt werden; diese Stoffe sind mit dem natürlichen Wirkstoffe Pyrethrum, der aus der Chrysantheme isoliert wurde, verwandt. Sie haben den großen Vorteil, daß sie spezifisch gegen Insekten wirken, aber beim Menschen und den Haus- und Nutztieren bei sachgemäßer Anwendung keine Beeinträchtigung der Gesundheit verursachen. Pyrethroide wirken spezifisch auf das Nervensystem der Insekten und schalten damit die Tiere aus. Eine gesundheitsschädliche Wirkung kann - sachgerechte Anwendung vorausgesetzt - beim Menschen prinzipiell ausgeschlossen werden.

Dies gilt auch für die Aufnahme der Pyrethroide über die Haut. Sollten bei unsachgemäßer Anwendung Pyrethroide in den Körper gelangen, werden diese über den Stoffwechsel abgebaut und vollständig wieder ausgeschieden.

Gibt es Menschen, die bei der Verwendung von Insektenmitteln besonders vorsichtig sein sollten?     

Alle Baygon-Produkte sind grundsätzlich sicher in der Anwendung. Intensive Forschungsarbeit und Produktbeobachtung über viele Jahre gehören zur selbstverständlichen Sorgfaltspflicht des Herstellers.

Menschen mit erhöhter Hautempfindlichkeit oder Allergien sollten allerdings ebenso wie Kleinkinder oder Personen mit geschwächtem Gesundheitszustand den direkten Kontakt mit Insektenmitteln vermeiden. Aufgrund einer generell geringeren Reizschwelle kann es bei diesem Personenkreis durch die Anwendung von Insekten- und Ungeziefersprays oder Elektroverdampfern zu einer Beeinträchtigung des allgemeinen Wohlbefindens kommen. Dies kann sich in Hautreizung, Kribbeln oder Hustenreiz äußern. Gegen fliegende Insekten im Schlafzimmer kommen daher für stark von Allergien betroffene Personen alternative Mückennetze über dem Bett zur Mückenabwehr in Frage. Das Auslegen von Köderdosen ist für diese Menschen unbedenklich, da die Wirkung allein auf den nur für Insekten erreichbaren Fraßköder beschränkt bleibt. Eine sinnvolle Alternative ist für diesen Personenkreis auch das Aufhängen von Fliegenfängern, die mit natürlichem Lockstoff wirken.

Was mache ich, wenn mein Kind versehentlich Insektenmittel verschluckt hat?     

Suchen Sie auf jeden Fall den Arzt auf und nehmen Sie die Verpackung mit, damit der Arzt weiß, um welche Stoffe es sich genau handelt. Eventuelle Vergiftungserscheinungen klingen in der Regel innerhalb von Stunden oder Tagen vollständig wieder ab. Die Wirkstoffe werden über den Magen-Darmtrakt nur in geringem Maße aufgenommen und über den Stoffwechsel schließlich wieder ausgeschieden.

Hinweis: Grundsätzlich sollten Insektenmittel und andere Haushaltschemikalien wie z.B. Fußbodenreiniger, Backofenspray, Möbelpolituren etc. für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden.

Wie vermehren sich Insekten?     

Insekten haben ausgesprochen vielfältige Vermehrungsweisen. Bei der Deutschen Schabe dauert der Vermehrungszyklus vom Ei zum erwachsenen Tier sechs Wochen bis mehrere Monate. Bei vielen Fliegenarten kann die neue Generation bereits innerhalb von zwei Wochen schlüpfen, wobei ein Weibchen unter günstigen Bedingungen im häuslichen Umfeld mehrere hundert Nachkommen haben kann. Aufgrund der versteckten Lebensweise und der geringen Größe der meisten Hygieneschädlinge wird ihre Anwesenheit im Haushalt meist erst offensichtlich, wenn ihre Population schon auf ein beachtliches Maß angestiegen ist.

Zu den Insekten, die in mitteleuropäischen Haushalten schädlich wirken, zählen unter anderem Vertreter der Mücken, Fliegen, Schaben, Ameisen, Motten, Käfer, Läuse, Wanzen und Silberfischchen.

Hinzu kommen Milben (z.B. Hausstaubmilben und Vorratsmilben) und Zecken (z.B. Hundezecken), die zu den Spinnentieren gehören.

Im Gegensatz zum häuslichen Bereich sind die meisten Insektenarten in der freien Natur nützlich. Einige dieser Arten überwintern auch in Gebäuden ohne Schaden anzurichten (Marienkäfer, Florfliegen).

Ist durch eine Mückenbekämpfung mit Haushaltsinsektiziden in Wohn- und Schlafräumen eine Gesundheitsgefährdung möglich?     

Mückengesumm im Schlafzimmer hat schon manchem den Schlaf geraubt. Bei akutem Auftreten dieser Plagegeister ist der Einsatz des Baygon Elektro-Insektenfrei oder des Mückenfrei-Gerätes sinnvoll. Ist das Gerät eingeschaltet, gibt es gleichmäßig eine geringe Wirkstoffmenge ab und schützt so vor Mücken. Die Wirkstoffmengen sind so gering, daß selbst Fliegen nicht betroffen sind. Für Menschen sind die Produkte bei sachgerechtem Gebrauch sicher. In unbelüfteten Räumen sollte allerdings keine Anwendung erfolgen. In Räumen, in denen sich Kleinkinder oder sehr empfindliche Personen aufhalten, ist ebenfalls auf den Einsatz dieser Geräte zu verzichten. Bei besonders starkem Auftreten von Mücken leisten Fliegengitter vor den Fenstern oder Mückennetze über der Schlafstelle Abhilfe.

Kann durch Sprührückstände von Insektenmitteln zum Beispiel auf Möbeln oder Fensterrahmen eine Gefährdung entstehen?     

Wird Baygon Insektenspray oder Ungezieferspray so intensiv oder nah versprüht, daß es einen Belag zum Beispiel auf Möbeln bildet, so wird dieser beim Hausputz entfernt. An Fensterrahmen oder sonstigen Insekten-Laufwegen kann dagegen ein Sprühbelag erwünscht sein, der länger anhaltende Wirkung gewährleistet. Restbeläge sind für den Menschen grundsätzlich ungefährlich. Dennoch sollten sie nicht auf Gegenständen wie Spielsachen verbleiben, mit denen Kleinkinder oder empfindliche Personen in intensiven Kontakt geraten können.

Wann ist der Einsatz von Insektiziden erforderlich?     

Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten, Alten- und Pflegeheime werden regelmäßig von den Gesundheitsämtern auf die Einhaltung von Hygienestandards untersucht. Das schreibt das Bundesseuchengesetz vor. Hier dürfen keinerlei Hygieneschädlinge auftreten. Auch Unternehmen, die Lebensmittel herstellen, lagern, verarbeiten und exportieren, sind verpflichtet, ihren Betrieb regelmäßig kontrollieren zu lassen und potentielle Schädlinge zu bekämpfen. Viele ausländische Importeure fordern einen entsprechenden Nachweis.

Auch Betriebe, die das Zertifikat nach der europäischen Qualitätsnorm ISO 9000 besitzen, verpflichten sich, die geprüften Qualitäts- und Hygienestandards einzuhalten.

Anders ist es im privaten Haushalt. Wie und in welcher Weise Hygiene- und Materialschädlinge in Deutschland bekämpft werden, ist zumeist eine persönliche Ermessensfrage. Einsatzvorgaben oder "Schwellenwerte", etwa orientiert an der Zahl der auftretenden Insekten, gibt es von gesetzlicher Seite nicht. Einzelne Schaben in der Waschküche oder einzelne Mücken im Wohnzimmer stellen noch keine Gesundheitsgefahr dar. In der Regel reicht hier der Einsatz von passiven Abwehrmaßnahmen wie Köderdose und Klebefalle, beispielsweise der klassische Fliegenfänger, aus.

Fachleute empfehlen im privaten Haushalt jedoch zum Beispiel ab einer nachgewiesenen Zahl von fünf Schaben deren Bekämpfung und entsprechend den Gebrauchsanweisungen Insektenmittel einzusetzen, z.B. Ungezieferspray oder Ungezieferköderdose. Denn man muß davon ausgehen, daß in diesem Fall weit mehr dieser Insekten an versteckter Stelle vorhanden sind. Falsch verstandene Zurückhaltung - besonders bei der Bekämpfung von Schaben - kann sehr leicht zu erheblicher Gesundheitsgefährdung führen.

Tummeln sich in privaten Haushalten gleich Dutzende von Schaben oder Silberfischchen, sollte unbedingt ein professioneller, staatlich geprüfter Schädlingsbekämpfer eingeschaltet werden.

Ist der Einsatz von Mottenpapier oder Anti-Mottensprays für den Verbraucher gesundheitsschädlich?     

Löcher in Wollpullovern stammen vielfach von Kleidermotten, besser gesagt von deren Larven, die sich von Wolltextilien und Pelzen ernähren. Die Schäden können erheblich sein, denn in beheizten Räumen legt ein Mottenweibchen pro Jahr bis zu 800 Eier. Deshalb sind Motten äußerst unliebsame Gäste in den Wohnungen. Mottenpapier, in Kleiderschränken ausgehängt, vertreibt die gefräßigen Insekten wirkungsvoll über mehrere Monate. Vor allem wirkt es gegen die Larven, die den Lochfraß verursachen. Mottenpapier ist für den Gebrauch im Haus entwickelt und für den Menschen bei sachgemäßer Anwendung völlig ungefährlich, da es den enthaltenden Wirkstoff in kleiner Dosis über einen längeren Zeitraum abgibt. Das Mottenpapier sollte so aufgehängt werden, daß es für Kinder unerreichbar ist.

Als Alternative benutzen einige Verbraucher auch Lavendelblüten oder Zedernholzstückchen, die zwischen die Wäsche gelegt werden. Diese Hausmittel haben allerdings einen großen Nachteil: Die Larven der Motten, die eigentlichen Wollschädlinge, werden dadurch nicht abgetötet.